Wir sind eins

Wir sind eins. Damit meine ich nicht etwa das Lied von Reinhard Mey oder den Slogan der ARD. Dieser Satz ist mir gerade sehr deutlich vor Augen. Er kam mir, als ich gerade unter der Dusche Radio gehört habe. Bundesliga. Eine spannende zweite Halbzeit. Augsburg gegen Gladbach. 2:2. Fünfzehn Minuten vor Schluss. Dann habe ich einfach dem Moderator zugehört, wie er über irgendein Thema geredet hat. Und mir ist bewusst geworden: er lebt genauso wie ich in Bayern, lebt genauso wie ich in Deutschland und hat gerade mit genau den selben Problemen zu tun, mit denen auch ich konfrontiert werde. Ihn geht die Flüchtlingskrise genauso etwas an, der Terror vom Islamischen Staat wird ihm genauso vor Augen geführt. Vielleicht noch mehr, weil er täglich davon berichtet. 

Wir sind eins. Wir leben alle in der selben Welt. Und haben alle Verantwortung. Das heißt nicht, dass wir an allem schuld sind was gerade vor sich geht, sondern dass wir die Möglichkeit haben, etwas zu verändern, zu helfen. Die Leute kommen zu uns, weil sie Hilfe suchen, weil sie in ihrem Land keine Möglichkeit mehr haben, ein normales Leben zu führen. Weil Krieg herrscht. Weil abgeschlachtet wird. Und wir sind in unserem Reichtum zu stolz, sie liebend aufzunehmen. Zugegeben: das ist nicht leicht. Was leicht ist: rechtsradikales Gedankengut zu verbreiten und Angst zu schüren. Wir alle brauchen uns nicht davor zu schämen zu sagen, dass wir auch mit einem kritischen Auge auf die ganze Problematik schauen. Wir dürfen ruhig zugeben, dass wir Angst haben. Keine Veränderung wollen. Keine Ausländer. Aber wir können es uns nicht leisten, den leichten Weg zu nehmen. Den rechten Weg. Denn dann machen sich genau die paar schwarzen Schafe, die mit nach Deutschland kommen, das zu nutze. 

Wir müssen zusammenhalten. Die Stärke einer Gesellschaft zeigen. Entgegenkommen. Lieben. Versuchen den anderen zu verstehen. Gemeinsam beten. 

Augsburg hat es nicht mehr geschafft in den verbleibenden 15 min ein Tor zu erzielen. Mittlerweile weiß ich, dass sich der Spielstand nicht mehr verändert hat und bei 2:2 geblieben ist. 

Unsere Spielzeit ist noch nicht vorüber! Wir stehen noch auf dem Platz. Noch haben wir die Möglichkeit zu verändern. Bist du dabei? 

Denk dran: wir sind eins. 

 

 

 

 

 

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